Naturheilpraxis für Tiere  


20 Jahre mobile Praxis
 

Klassische Homöopathie 

Begründet wurde die Homöopathie von dem Arzt Samuel Hahnemann, geboren 1755 in Meißen, gestorben 1843 in Paris im Alter von 88 Jahren.

Bei der klassischen Homöopathie handelt es sich stets um eine ganzheitliche Individualtherapie, was sie grundsätzlich von der Schulmedizin unterscheidet. Sie basiert auf den 4 Säulen

·        Ähnlichkeitsprinzip

·        Arzneimittelprüfung am Gesunden

·        Potenzierung

·        Verordnung von Einzelmitteln

Die Klassische Homöopathie ist ein Heilverfahren, bei dem Kranke durch feinstverteilte Dosen von Stoffen geheilt werden können, die bei einem Gesunden in konzentrierter Form die gleichen Symptome und Krankheitserscheinungen hervorrufen. Es werden die Selbstheilungskräfte des Organismus mobilisiert. Dabei wird das ganze Individuum behandelt, und nicht nur das kranke Organ. So kann neben der offensichtlichen Erkrankung der Allgemeinzustand gebessert und Rückfälle verhindert werden.

Die homöopathische Fallaufnahme ist besonders zeitintensiv und erfordert neben der Untersuchung des Tieres auch eine intensive Befragung des Patientenbesitzers oder evtl. Pflegers.  In der klassischen Homöopathie sind für den Behandler nicht nur die temporären Krankheitssymptome, sondern die gesamte Kranken- und Vorgeschichte, sowie bisherige Behandlungen und deren Verlauf, wie auch die allgemeine Konstitution des Patienten, Verhalten und Charakter von Bedeutung. Mithilfe dieser ausführlichen Erhebung der Krankengeschichte des Patienten wählt der Therapeut das passende homöopathische Mittel aus mehr als 2000 tierischen, pflanzlichen und mineralischen Substanzen aus.

In der homöopathischen Therapie behandelt der Therapeut also jeden einzelnen Patienten mit seinen individuellen Krankheitssymptomen. Das kann bedeuten, dass zwei Patienten mit der gleichen Erkrankung unterschiedliche homöopathische Mittel benötigen.

  

Komplexmittel Homöopathie 

Komplexmittel sind Präparate bei denen mehr oder weniger viele homöopathische Einzelmittel in überwiegend niedrigen Potenzen zusammengemischt wurden, die sich bei bestimmten Krankheitsbildern häufiger bewährt haben. Man spricht auch von Homöopathie nach bewährten Indikationen. 

Diese werden nach schulmedizinischen Kriterien, d.h. Krankheiten verordnet und man findet auch Dosierungsanleitungen wie in der Schulmedizin, z.B. Mengen wie 3 x täglich 10 Tropfen. Weder die Anwendung noch die Dosierung ist homöopathisch. Die einzelnen homöopathischen Mittel sind in den Komplexen so niedrig potenziert, dass sie durchaus noch stoffliche Substanzen enthalten. Teilweise wird ein Bestandteil auch unverdünnt (Urtinktur) eingesetzt. Daher beruht die Wirksamkeit dieser Komplexmittel eher auf der Heilwirkung der Pflanzen oder Mineralien selbst, als auf einem energetischen homöopathischen Reiz. Man kann sich Komplexmittel also als eine Mischung aus Phytotherapie und Homöopathie vorstellen.

Komplexmittel eignen sich vor allem bei akuten und oberflächlichen Erkrankungen, sowie bei Verletzungen.